Angebotsentwurf mit Blick auf vergleichbare Projekte
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel. Geprüft am 15. August 2026.
- Aufgabentyp
- Wissen
- Betrieb
- Self-hosted
- Aufwand
- Mittel
- Zeitrahmen
- 6 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert; Zielwerte aus Branchendossier Werbeagentur (08/2026)
Im Dossier 07 Abschnitte
Aufgabe
Jedes Angebot wird neu kalkuliert, obwohl die Agentur ähnliche Projekte dutzendfach gemacht hat. Die Nachkalkulation liegt in Ordnern, die niemand öffnet; Angebote sind uneinheitlich, Aufwände werden unterschätzt.
Lösungsweg
Angebote, Nachkalkulationen und Projektzeiten werden indexiert. Aus dem strukturierten Briefing schlägt ein Sprachmodell Positionen, Aufwandsspannen und Preisrahmen vor und weist auf Abweichungen zu vergleichbaren Projekten hin („Prospekt mit 32 Seiten lag bisher bei 45 bis 60 Stunden Layout“). Die Projektleitung prüft, passt an und gibt frei; jede Freigabe verbessert die Historie.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Autonomiestufe 1 von 4 Das Modell schlägt Positionen und Preisrahmen aus der Historie vor. Den Preis setzt die Projektleitung, eine automatische Preisfestsetzung gibt es nicht. Was die fünf Stufen bedeuten
Wie es technisch abläuft
Jeder Schritt bleibt einzeln prüfbar; Komponenten werden nur dort genannt, wo sie festgelegt sind.
- 01 Historie Angebote, Nachkalkulation, Zeiten
- 02 Index Qdrant
- 03 Briefing strukturiert
- 04 Entwurf Mistral: Positionen, Spannen
- 05 Prüfung Projektleitung
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- 2–3 Stunden je Angebot
- Bauchgefühl bei Aufwänden
- Nachkalkulation ungenutzt
Nachher
- Entwurf mit Positionen und Spannen in Minuten
- Hinweise auf vergessene Positionen
- Historie wird mit jeder Freigabe besser
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- Entwurf statt 2–3 Stunden (Zielwert)
- 15 Min.
- statt Bauchgefühl bei Aufwänden
- Spannen
- Abweichung Angebot zu Nachkalkulation
- Kennzahl
Grenzen und bewusste Entscheidungen
Diese Bedingungen gehören zum Lösungsweg und dürfen nicht aus dem Szenario herausgekürzt werden.
- Keine automatische Preisfestsetzung
- Ohne strukturierte Historie keine brauchbaren Vorschläge
- Kundendaten nur an Modelle mit Auftragsverarbeitungsvertrag
Herleitung: vom Prozess zum Werkzeug
Das Setup folgt aus der Tätigkeit und ihren Daten, nicht aus einer Tool-Präferenz. Die Kette läuft immer in dieselbe Richtung.
-
Tätigkeit
Angebotsentwürfe mit Positionen und Aufwandsspannen aus der Projekthistorie ableiten
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Datenfluss
- Personenbezogen Kundennamen und Ansprechpartner in Angeboten und Briefings
- Intern Nachkalkulationen, Projektzeiten, Stundensätze
-
Werkzeugklasse
Klasse 3 EU-Hosting mit AVV
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Setup
Angebote und Briefings tragen Kundenbezug, die Mindestklasse ist EU-Hosting mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Case erfüllt sie mit Mistral in der EU oder übererfüllt sie self-hosted; die Preisentscheidung bleibt bei der Projektleitung.
Die Werkzeugklasse ist die Mindestanforderung für die Daten, die tatsächlich ins Werkzeug fließen. Wie die Kette Nutzenrechnung, Rechtsfrage und Werkzeugwahl aus derselben Tabelle beantwortet, steht unter Prozessanalyse & Werkzeugwahl.
Werkzeug-Stack
Das Modell ersetzt keine Nachkalkulation, es macht sie nutzbar. Der Wert liegt im Vergleich mit dem, was die Agentur schon einmal gemacht hat.
Was funktioniert
- Positionsvorschläge aus vergleichbaren Projekten
- Aufwandsspannen mit Begründung
- Hinweise auf üblicherweise vergessene Positionen
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Keine Preisentscheidung ohne Projektleitung
- Keine Weitergabe von Kundendaten an externe Modelle ohne AVV
- Kein Ersatz für die Nachkalkulation selbst
Das Briefing davor liefert Briefing aus Gesprächsaufzeichnung; im Handwerk zeigt Angebot aus Sprachnotiz dieselbe Logik.