Recht und Pflichten
Human-in-the-Loop (HitL)
Explizite menschliche Freigabe an einer oder mehreren Stellen im KI-gestützten Ablauf. Seit DSGVO (Art. 22) und EU AI Act ist HitL vom Architekturprinzip zur rechtlichen Anforderung geworden – bei automatisierten Entscheidungen über Personen ist es nicht optional, sondern zwingend.
Leitplanken für den Betrieb
- Human-in-the-Loop bei jedem kunden- oder finanzwirksamen Schritt. Agent darf vorbereiten, nie alleine versenden/buchen.
- Entwurfs-Modus statt Auto-Send: Drafts in Outlook, CRM-Vorschläge statt Versendung. Wichtig für Vertrauen und Markenstimme.
- Klare Eskalationsgrenzen: Ab welcher Unsicherheit übergibt der Agent an den Menschen? Explizit dokumentieren.
- Logging: Jeder LLM-Aufruf protokolliert, Prompt und Output nachvollziehbar – Basis für HitL-Prüfung und spätere Auskunftsersuchen.
- Menschliche Ressourcen einplanen: HitL ist kein kostenloses Gadget. Wer die KI-Prüfung auf die gleichen Leute drauftut, die vorher die Aufgabe gemacht haben, erzeugt Alibi-HitL.
Wo der Begriff auf go4ai vorkommt
Diese Inhalte führen den Begriff als Quelle. Die Liste entsteht aus der Herkunftsangabe der Seiten und wächst mit ihnen mit.
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