Aus einem Imagefilm alle Formate, Längen und Sprachen
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel. Geprüft am 15. August 2026.
- Aufgabentyp
- Produktion
- Betrieb
- Hybrid
- Aufwand
- Klein
- Zeitrahmen
- 3 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert; Zielwerte aus Branchendossier Werbeagentur (08/2026)
Aufgabe
Ein 90-Sekünder soll als 30er und 15er, in 9:16 für Reels, mit Untertiteln und in einer zweiten Sprache erscheinen. Jede Ableitung war bisher ein eigener kleiner Auftrag; Formatvielfalt ist Standard, die Produktion dafür war linear.
Lösungsweg
Ein skriptbasierter Rohschnitt bildet die Grundlage; ein Sprachmodell schlägt aus dem Transkript Kernaussagen für Kurzfassungen vor, der Cutter wählt und setzt den Feinschnitt. Automatische Motivverfolgung reformatiert auf 9:16, Untertitel entstehen per Sprache-zu-Text. Übersetzung läuft mit Glossar und Lektorat; Voiceover oder Dubbing mit Lippenanpassung nur mit Zustimmung des Sprechers. Export-Presets rendern alle Versionen, ein Skript legt sie im DAM ab.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Wie es technisch abläuft
Jeder Schritt bleibt einzeln prüfbar; Komponenten werden nur dort genannt, wo sie festgelegt sind.
- 01 Rohschnitt Resolve IntelliScript
- 02 Kurzfassung LLM-Vorschlag, Cutter
- 03 Format Auto Reframe
- 04 Untertitel Speech-to-Text
- 05 Sprache DeepL, Lektor, Dubbing
- 06 Export Presets, DAM
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- 1–2 Tage je Ableitungspaket
- Untertitel und Reformatierung von Hand
- Fremdsprachen als eigener Auftrag
Nachher
- Ableitungen in Stunden, Cutter setzt Feinschnitt
- Untertitel und 9:16 automatisch
- Dubbing in lizenzierter Stimme oder mit Sprecherzustimmung
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- weniger Zeit je Ableitungspaket (Zielwert)
- > 50 %
- Versionen mit Untertiteln
- alle
- für Claims und Rechtstexte dokumentiert
- Lektorat
Grenzen und bewusste Entscheidungen
Diese Bedingungen gehören zum Lösungsweg und dürfen nicht aus dem Szenario herausgekürzt werden.
- Automatischer Schnitt liefert Rohfassungen
- Kein Dubbing ohne Sprecherzustimmung
- Übersetzungen von Claims und Rechtstexten brauchen Lektorat
Werkzeug-Stack
Aus einem Dreh viele Formate zu machen ist Handwerk mit hohem Wiederholungsanteil. Genau dort greifen die KI-Funktionen der Schnittprogramme heute verlässlich; die Idee und der Feinschnitt bleiben beim Cutter.
Was funktioniert
- Reformatierung und Untertitel
- Kurzfassungsvorschläge aus dem Transkript
- Dubbing bei klarer Sprache
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Keine Veröffentlichung von Übersetzungen ohne Lektorat
- Kein Stimmklon ohne Vertrag
- Kein Ersatz für Feinschnitt und Dramaturgie
Für regionalisierte Spots siehe 40 Hausversionen eines Addressable-TV-Spots.