Wöchentlicher Markt- und Wettbewerbsbericht für eine B2B-Software
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel. Geprüft am 18. Juli 2026.
- Aufgabentyp
- Monitoring
- Betrieb
- Hybrid
- Aufwand
- Klein
- Zeitrahmen
- 1 Woche
- Quelle
- Anonymisiert
Aufgabe
Geschäftsführung wollte einen wöchentlichen Überblick über Wettbewerber-Releases, Branchen-News und regulatorische Änderungen. Marketing recherchierte montags vier Stunden, war Mittwoch wieder veraltet.
Lösungsweg
Recherche-Agent läuft Sonntag 06:00, sucht nach 12 vordefinierten Themen-Pools, verdichtet die Treffer per LLM zu einem zweiseitigen Bericht mit Quellenliste. Der landet montags 07:00 als PDF im Postfach von GF und Marketing.
Kontrollpunkt Die Kontrolle ist systemisch im Ablauf verankert.
Autonomiestufe 4 von 4 Suche, Auswahl, Verdichtung und Zustellung laufen ohne menschlichen Schritt. Vertretbar ist das, weil der Bericht Lesestoff bleibt: Was davon nach außen geht, wählen Menschen aus. Was die fünf Stufen bedeuten
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- Marketing recherchiert vier Stunden jeden Montag
- Mittwochs ist der Stand schon veraltet
- Themen außerhalb des Radars werden übersehen
Nachher
- Zweiseitiger Bericht montags 07:00 im Postfach
- 12 Themen-Pools verlässlich abgedeckt
- ≈ 0,80 € Aufwand pro Wochenbericht
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- Marketing-Zeit zurück pro Woche
- 4 h
- pro Bericht (Tavily + LLM)
- ≈ 0,80 €
- Themen abgedeckt – keiner mehr 'übersehen'
- 12
Herleitung: vom Prozess zum Werkzeug
Das Setup folgt aus der Tätigkeit und ihren Daten, nicht aus einer Tool-Präferenz. Die Kette läuft immer in dieselbe Richtung.
-
Tätigkeit
Wettbewerbs- und Branchen-News wöchentlich recherchieren und zum Bericht verdichten
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Datenfluss
- Öffentlich Wettbewerber-Releases, Branchen-News, Regulatorik
- Intern Themen-Pool und Beobachtungsschwerpunkte der GF
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Werkzeugklasse
Klasse 2 Business-Cloud mit AVV
-
Setup
Verarbeitet werden öffentliche Quellen; nur der interne Themen-Pool geht als Suchprofil mit, dafür genügt Klasse 2 mit AVV. Die Orchestrierung läuft ohnehin self-hosted per systemd-Timer, der fertige Bericht bleibt im Haus.
Die Werkzeugklasse ist die Mindestanforderung für die Daten, die tatsächlich ins Werkzeug fließen. Wie die Kette Nutzenrechnung, Rechtsfrage und Werkzeugwahl aus derselben Tabelle beantwortet, steht unter Prozessanalyse & Werkzeugwahl.
Werkzeug-Stack
Der Bericht ist nicht perfekt – er ist regelmäßig. Vier Quellen pro Thema, drei Sätze Verdichtung, Link zur Originalquelle. Marketing ergänzt ggf. eigene Beobachtungen, GF entscheidet ob’s relevant ist.
Was funktioniert
- Themen-Pool ist eine Markdown-Datei, GF kann sie selbst pflegen
- Jeder Eintrag hat Quellen-Links – keine Behauptung ohne Beleg
- Wenn ein Thema in einer Woche null Treffer hat, taucht es nicht auf – keine Fülltexte
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Bot verfasst keine Reaktionen oder Strategie-Vorschläge – das bleibt Geschäftsführung
- Kein automatisches Posting auf LinkedIn – der Bericht ist intern, gefilterte Erkenntnisse gehen manuell raus
- Kein Dashboard mit Trend-Kurven – wer Trends will, braucht 6 Monate Daten und eigenen Process