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Microsoft Copilot Studio

Microsoft · Plattform · im Blick

Low-Code-Baukasten für eigene Agenten innerhalb von Microsoft 365 – intern ohne Aufpreis in den Copilot-Lizenzen, externe Kanäle kosten Credits.

Wofür taugt es?

  • Erste eigene Agenten in einem Haus, das ohnehin auf Microsoft 365 läuft
  • Interne Assistenten auf SharePoint-, Teams- und Dataverse-Inhalten ohne Entwicklungsteam
  • Auftragsverarbeitung und Rechteverwaltung liegen bereits im bestehenden M365-Vertrag

Woran scheitert es?

  • Anbieterunabhängigkeit – der Agent lebt in der Microsoft-Welt und wandert nicht mit
  • Zugesagte EU-Verarbeitung ohne vorherige Prüfung: Flex Routing und die Claude-Modelle verlassen die EU Data Boundary
  • Deterministische, auditpflichtige Abläufe – dafür bleibt ein Workflow-Werkzeug die klarere Wahl
Betriebsort
EU-Betrieb abhängig
Betriebsform
gehostet
Quelloffenheit
Closed Source
Einstiegsaufwand
leicht

Was steckt dahinter?

Low-Code-Umgebung, in der Fachabteilungen eigene Agenten für Microsoft 365 bauen, ohne zu programmieren. Für viele deutsche KMU ist das der Weg mit der geringsten Einstiegshürde, weil Microsoft laut Bitkom 2026 mit Copilot ohnehin das meistgenutzte KI-Werkzeug stellt (47 Prozent, sekundär) und der Auftragsverarbeitungsvertrag im bestehenden M365-Vertrag steckt. Der Preis dafür ist Bindung: Ein hier gebauter Agent lässt sich nicht auf eine andere Plattform mitnehmen.

Stand
Beim Anbieter
www.microsoft.com/microsoft-copilot/microsoft-copilot-studio